Hier kommt die traurige Geschichte von Filou der doch noch das ganz grosse Glück hatte in eine ganz tolle Familie zu kommen!!Sein Frauchen erzählt....

Unser Kleiner wurde am 12.12.96. geboren und im Alter von 10 Wochen verkauft, die Züchterin, mittlerweile ist eine ganz liebe Freundin von uns.

clip_image0011

Als Filou ca. 7 Mon. alt war, hat die Käuferin ihm der Züchterin vor die Tür geschmissen, als wenn er ein Stück Abfall war. Filou war zu dem Zeitpunkt total unterernährt, Tablettenabhängig und hatte nur Angst.Seine Stimmbänder sind fast durchtrennt, so das er nicht mehr richtig bellen kann, sein Bellen ist mehr ein Schreien. Er wurde wohl im Alter von 5-6 Monaten kastriert und schon etliche Male geröntgt.Er hatte panische Angst vor TierÃärzten und wenn er eine Spritze oder Tablettendose sieht, fällt er um. Die Käuferin erzählte sogar, das er 12 Stunden am Tag, wenn sie zur Arbeit war ohne Wasser und Futter bleiben musste, damit er die Wohnung nicht beschmutzen würde. Die Tierärzte gaben diesem Häufchen Hund kaum noch eine Überlebungschance, wir wollten es einfach versuchen. So nahmen wir ihn mit 8 Mon. mit zu uns und haben ihn ein halbes Jahr Zwangsernährt, denn er war nicht mehr in der Lage alleine Nahrung zu sich zunehmen. Nach einem halben Jahr musste er dann lernen das er alleine fressen sollte. Bloss das Problem war, er spukte immer wieder und viel auch bei jedem lauten Geräusch in Ohnmacht. Das spucken trat immer auf, wenn was ungewöhnliches passierte, so wenn wir Besuch bekamen oder Handwerker ins Haus kamen. Mein Gott wenn wir nur geahnt hätten, was wirklich los war, mache mir so manche Vorwürfe, aber es wurde ja auch nie was gefunden und es ging ihm wenn er etwas gespuckt hatte auch immer wieder besser. Nicht ganz, er hatte zweimal Kreuzbandriss, schwer Arthrose und sein Knochengerüst ist durch die Unterernährung ziemlich hinüber. So letztes Jahr waren wir bei meiner Freundin, Filou`s Zuhause und er hatte noch vormittags mit der Hündin getollt und es ging ihm richtig gut. Als wir Spätnachmittags nach Hause kamen, benahm er sich auf einmal ganz komisch und legte sich vor meinen Füssen auf den Rücken und ich bekam einen riesigen Schreck, denn er hatte eine Bauch, als wenn einen Kürbis verschluckt hatte. Wir sofort bei unserem TA angerufen und hin, er wurde geröntgt, Ultraschall wurde gemacht, aber nichts.... Blut wurde abgenommen, aber das konnte ja erst Montags ins Labor¦ Also kam er an den Tropf, weil er mittlerweile viel trank und das Wasser im hohen Bogen wieder ausspuckte. Es ging im danach auch besser und so fuhren wir auch Sonntag, Montag und Dienstag in die Praxis. Dienstag als er am Tropf hing, fiel er ins Koma. Nach einigem hin und her stimmten wir zu, dass er aufgemacht wird um zu schauen, warum sein Bauch zu dem Zeitpunkt wieder so groß war. Gingen davon aus, das er ein riesiges Krebsgeschür hat. Wir haben damit gerechnet, das er während der OP eingeschläfert werden müsste, oder sein Herz es nicht schaffen würde. Nach einer Stunde kam die Ärztin und sagt er schafft es, er hatte Darmverschluss. Auf dem Bild kann man sehen was er im Darm hatte. Es schaut aus wie eine Watterolle, so wie die Ärzte sie benutzen, denn mein Mann hat das Ding auggeschnitten und genau untersucht. Obwohl es war schon Steinhart. Vier Wochen haben wir um ihn gebangt, dann war er übern Berg und hat sich auch wieder recht gut erholt!!

clip_image0022

Leider mussten wir schweren Herzen unseren Liebling vorgestern am 22.08.2006 einschläfern lassen, da er einige Krebsgeschwüre an der Bauchspeicheldrüse hatte.

GrossenanderungBild-1071